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Jubiläum 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr  Arnschwang vom 12. bis 15. Juni 2009
Chronik FFW Arnschwang 150 Jubiläum 2009 ältestes Feuerwehrgerätehaus Segnung LF20 © Freiwillige Feuerwehr  Arnschwang 2013 - 2018 Erstellt mit MAGIX
März 2008 Bitten der Ehrenämter Die Weichen für ein gutes Gelingen des 150-jährigen Jubiläumsfestes der FFW Arnschwang sind  gestellt. Im März 2008 kam es zum großen Bitten der Ehrenämter, alle Anfragen wurden dabei mit  Freude positiv beantwortet. Dr. Andreas Korschofsky wird als Schirmherr und Hermann Blab als  Ehrenschirmherr fungieren. Ehrenfestmutter Liselotte Hierstetter, Festmutter Dr. Sabine Mühlbauer und  Festbraut Carolin Bindl werden dem Jubiläumsfest den entsprechenden Rahmen verleihen. Zum großen Bitten der Ehrenämter trafen sich die Mitglieder des Festausschusses sowie zahlreiche  Ehrengäste, darunter Bürgermeister Michael Multerer, die Feuerwehrvorstandschaft, die beiden  Festleiter Matthias Weichs und Ludwig Ochsenmeier, viele Jugendliche der FFW sowie Dr. Korschorfsky  und Hermann Blab am Dorfplatz.   Zum Patenbrautbitten der FFW Arnschwang versammelten sich zahlreiche Feuerwehrkameraden  sowie alle Festhonoratioren. Bei herrlichem Sonnenschein marschierte man zu Sabrina Heitzer, um sie  für das Amt der Patenbraut zu gewinnen. Nachdem man so eine schöne Bitte vorgetragen habe sei es  eine Ehre für sie, dieses Amt ausüben zu dürfen, so Sabrina Heitzer. Mit Sekt stieß man auf ein gutes  Gelingen an. Zum Patenbitten machte sich  die FFW Arnschwang zusammen mit Festleitung und dem  traditionellen Bierfass, Blaskapelle sowie dem gesamten Festgefolge ins benachbarte Nößwartling auf,  um bei der Nachbarwehr für die Übernahme der Patenschaft beim 150-jährigen Gründungsfest zu  bitten. Vorstand Gerhard Rädlinger zeigte sich über den Besuch sehr erfreut. Man wolle das Beste  zum Gelingen des Festes beitragen. Matthias Weichs, Vorstand und Festleiter der FFW Arnschwang  trug im Anschluss die Bitte vor. Man müsse und wolle das Jubiläum feiern und mit der Nößwartlinger  Wehr als Patenverein die Kameradschaft erneuern. Bereits beim 125-jährigen Gründungsfest sei die  Nößwartlinger FFW dabei gewesen und das müsse auch heuer wieder so sein, so Matthias Weichs.  Nach Ablegung der Prüfungen war für alle Nößwartlinger Feuerwehrkameraden die Antwort sonnenklar und sie sagten mit einem einhelligen,  kräftigen Ja als Patenverein zu. Vorstand Gerhard Rädlinger wünschte vier schöne Tage und versprach als Patenverein mit Ihrer Patenbraut  Carina Augustin das Beste geben zu wollen. 09.02.2009  Bier einbrauen Sternzeichen Löwe im Vollmond – ein besonders günstiger Tag! Einer der wichtigsten Bestandteile solcher Feste ist zweifellos das Festbier.  Und damit dieses auch den zahlreichen Festbesuchern schmeckt und in guter Erinnerung bleibt, wurde nach dem günstigsten Termin des  Einbrauens „geforscht“. Brauereibesitzer Dipl. Ing. Peter Mühlbauer glaubte den besten Zeitpunkt gefunden zu haben. Am 09.02.09 stand  das Sternzeichen Löwe im Vollmond – eine seiner Meinung nach besonders günstige Konstellation für das Gelingen des Festbieres. Am  Abend um 22:00 Uhr trafen sich daher Mitglieder der FFW Arnschwang und der FFW Nößwartling im Sudhaus der Brauerei Mühlbauer und  konnten hautnah miterleben, wie das Festbier für ihre beiden Feuerwehrfeste eingebraut wurde. Peter Mühlbauer konnte neben den  Mitgliedern der Feuerwehren vor allem Festmutter Dr. Sabine Mühlbauer, Schirmherrn Dr. Andreas Korschofsky und Ehrenschirmherrn  Hermann Blab willkommen heißen. Nach dem Brauerspruch „Geb Gott Glück und Segen drein, dass unser Nachtwerk gut gelinge“ wurde mit  dem Einmaischen, dem Mischen von Getreideschrot mit Wasser, begonnen. Immer wieder erklärte Peter Mühlbauer die weiteren Vorgänge  des Brauens. Lange saß man gesellig zusammen, stieß auf ein gutes Festgelingen an und verfolgte nebenbei den Braufortschritt. 28. März 2009  Bitten Ehrenpatenverein „Es muss etwas Besonderes sein, wenn so viele Arnschwanger nach Ränkam kommen!“ so Günther   Roßmann, der Vorstand der FFW Ränkam bei seinen Begrüßungsworten, die er an eine große Abordnung  der FFW Arnschwang richtete. Und es war etwas Besonderes. Für das 150-jährige Jubiläumsfest der FFW  Arnschwang wird ein Ehrenpatenverein gebraucht und die FFW Ränkam, mit der man schon seit vielen  Jahren besonders freundschaftlich verbunden ist, sollte dafür gewonnen werden. Aber ganz so leicht wollte  man es der FFW Arnschwang nicht machen. Letztendlich wurden aber alle gestellten Aufgaben mit Bravour  gelöst und die Mitglieder der FFW Ränkam bekundeten einstimmig ein kräftiges Ja. 09. Mai 2009  Bierprobe FFW Arnschwang und FFW Nößwartling bei Bierprobe in der Brauerei Mühlbauer - Qualität des Festbieres für sehr gut befunden. Eine starke Abordnungen der FFW Arnschwang und der FFW Nößwartling trafen sich in der Brauerei Mühlbauer zur Bierprobe anlässlich der Fahrzeugweihe der FFW Nößwartling und des 150 - jährigen  Jubiläumsfestes der FFW Arnschwang. Dipl. Ing. Peter Mühlbauer und seine Gattin Dr. Sabine  Mühlbauer konnten unter den Teilnehmern auch zahlreiche Festhonoratioren der beiden Feste, die  Vorstandschaften der Feuerwehren, die Festleiter, Bürgermeister Michael Multerer und seinen  Stellvertreter Josef Mühlbauer willkommen heißen. Nach einem reichhaltigen Essen wurden die  Arnschwanger und Nößwartlinger Gäste auf gewohnt humorvolle Art und Weise vom  Brauereibesitzer in die Geheimnisse des Bieres sowie auf die „Problematik“ der beiden Festbäume  eingewiesen. Den Nößwartlinger Baum bezeichnete er als beinahe überdimensioniert. Die  Verfahrensweise des Baumschneidens beim Arnschwanger Festbaum, der von ihm gestiftet wurde,  erklärte er den Gästen äußerst anschaulich. Für die nötige Stimmung sorgte Peter Mühlbauer wie  gewohnt bestens. 22. Mai 2009  Festbaum Anlässlich des 150-jährigen Jubiläumsfestes der FFW Arnschwang wurde ein mächtiger Festbaum, der 1 Jahr  stehen bleiben wird, aufgestellt. Zahlreiche Besucher, unter ihnen Bürgermeister Michael Multerer, Schirmherr Dr. Andreas Korschofsky, Festmutter Dr. Sabine Mühlbauer, Ehrenschirmherr Hermann Blab, Mitglieder des  Festausschusses sowie die Festleitung hatten sich am Dorfplatz eingefunden. Gestiftet wurde der Baum von Dipl. Ing. Peter Mühlbauer. Der stattliche über 36 m hohe und 3,7 t. schwere  Baum wurde durch einen Kran der Zimmerei Josef Mühlbauer aus Runding, gesichert durch zahlreiche Helfer,  nachdem ein gemeinsames „Vater Unser“ gesprochen wurde, aufgestellt. Bemalt wurde der Baum von  Gerhard Decker, der auch viele Zunftschilder restaurierte. Im Anschluss daran feierte man am Dorfplatz.  Ludwig Ochsenmeier sen. stiftete dankenswerterweise 1 hl Freibier. FFW Vorstand Matthias Weichs dankte  Peter Mühlbauer für den stattlichen Festbaum, Gerhard Decker, dem Kranführer der Firma Mühlbauer sowie  Ludwig Ochsenmeier sen. für das Freibier. Ein besonderer Dank gilt auch der FFW Furth im Wald, die mit der  Drehleiter nach Arnschwang kam und helfend zur Seite stand. Freitag, 12.06.2009  Gelungener Festauftakt beim 150-jährigen Jubiläumsfest der FFW Arnschwang Bei herrlichem Sommerwetter startete am Freitag das 150-jährige Jubiläumsfest der FFW Arnschwang.  Bereits am Nachmittag wurden die Ehrengäste, Schirmherr Dr. Andreas Korschofsky, Ehrenschirmherr  Hermann Blab, Festmutter Dr. Sabine Mühlbauer mit den Festmädchen und Festbuben, die Festbraut  Carolin Bindl, Patenbraut Sabrina Heitzer, Fahnenmutter Liselotte Hierstetter, der Patenverein die FFW  Nößwartling mit ihrer Patenbraut Carina Augustin, der Ehrenpatenverein die FFW Ränkam sowie weitere  Ehrengäste durch eine starke Abordnung des Festvereins eingeholt. Nach einem Standkonzert formierte  sich ein prächtiger Festzug zum Einzug ins Festzelt. Schirmherr Dr. Andreas Korschofsky zapfte gekonnt  das erste Fass Bier an und eröffnete somit das 150-jährige Jubiläumsfest offiziell. Samstag, 13.06.2009  FFW lud Senioren ins Cafe-Zelt Die FFW Arnschwang lud anlässlich des 150-jährigen Jubiläumsfestes alle Senioren der Gemeinde am Samstagnachmittag zum  Seniorennachmittag ins Cafe-Zelt zu Kaffee, Kuchen und zu einer kleinen Brotzeit ein. Zahlreiche  Senioren nahmen die Einladung  wahr und kamen. Alle Festhonoratioren waren ebenfalls  gekommen und bewirteten die Senioren kostenlos. Ehrenschirmherr Hermann Blab griff sogar  zum Akkordeon und lieferte einige musikalische Beiträge. Festmutter Dr. Sabine Mühlbauer und  Fahnenmutter Liselotte Hierstetter bedienten. Markus Späth und Patenbraut Sabrina Heitzer  sorgten für die musikalische Unterhaltung. Festbraut Carolin Bindl war hinter der Kuchentheke  aktiv. Festleiter Ludwig Ochsenmeier begrüßte im Namen der FFW alle Senioren und zeigte sich  vom Besuch erfreut. Die Senioren würden zur Feuerwehr gehören wie die Kirche zum Dorf, so  Ludwig Ochsenmeier. Gerne habe man sie eingeladen. Schirmherr Dr. Andreas Korschofsky  begrüßte ebenfalls alle anwesenden Gäste. Der Samstag sei ein besonders guter Tag. Es gäbe  eine Verbindung zwischen Jungen und Älteren. Am Morgen hätte die Arnschwanger  Jugendfeuerwehr beim Bayernentscheid einen hervorragenden 9. Platz erringen können und der  Nachmittag gehöre den Senioren. FFW Arnschwang gedachte ihrer toten Kameraden  Eine große Mitgliederzahl des Festvereins mit Schirmherrn Dr. Andreas Korschofsky,  Ehrenschirmherrn Hermann Blab, dem gesamten Festgefolge, Landrat Theo Zellner, dem  Patenverein FFW Nößwartling, dem Ehrenpatenverein FFW Ränkam, sowie Bürgermeister  Michael Multerer mit dem Gemeinderat und weitere Gäste versammelten sich am Sportgelände  der DJK Arnschwang. Angeführt von der Kapelle Lecker zog man zum Gedenkstein vor dem  Feuerwehrgerätehaus, um der toten Kameraden zu gedenken. FFW-Vorstand Matthias Weichs  bemerkte, dass man in den Tagen, in denen man ein stolzes Jubiläum feiere, diejenigen nicht  vergessen dürfe, die Jahrzehntelang der Feuerwehr treu gedient hätten. Bürgermeister Michael  Multerer gedachte im Namen der Gemeinde der toten Feuerwehrkameraden. Man sei zusammen  gekommen um der verstorbenen Kameraden zu gedenken und sie zu ehren. Nicht mit Hab und  Gut sondern mit Gedanken könnten die Verstorbenen geehrt werden. In Arnschwang verstehe man es Feste zu feiern. Es sei Tradition, bei festlichen Anlässen an die Toten zu denken und ihrer zu  gedenken. Viele seien beim 100-jährigen Gründungsfest dabei gewesen und heute nicht mehr  unter uns. Viele mussten sich verabschieden. An einige könne man sich noch erinnern, man gedenke auch derer, an die man sich nicht mehr erinnern könne. Man trete in eine Gemeinschaft mit den Verstorbenen und lasse sie dadurch an den Feierlichkeiten teilhaben. Zusammen  mit Vorstand Matthias Weichs legte er im Namen der FFW und der Gemeinde einen Kranz am Gedenkstein nieder. Der Gedenkstein solle  immer wieder veranlassen, derer zu gedenken, die viel zu früh von uns gegangen seien. Vorstand Matthias Weichs und Bürgermeister  Multerer dankten den zahlreich erschienen Gästen für ihr Kommen. Sonntag, 14.06.2009  Strahlender Sonnenschein beim Festgottesdienst des 150-jährigen Jubiläumsfestes Ehrengäste sowie 59 örtliche und auswärtige Vereine kamen am Sonntag nach Arnschwang um zusammen mit der FFW ihr 150- jähriges  Jubiläum gebührend zu feiern. Vor dem Kirchenzug konnten die beiden Festleiter Matthias Weichs und  Ludwig Ochsenmeier im Festzelt unter den vielen Gästen MdL Karl Vetter, Barbara Haimerl,  Bürgermeister Karl Holmeier, Bürgermeister Michael Multerer, seinen Stellvertreter Josef Mühlbauer, die  Arnschwanger Festhonoratioren, Ehrenkreisbrandrat Hans Zwick, KBI Mario Bierl, die  Kreisbrandmeister Werner Bartl, und Christian Scheuer, Inspektionsjugendwart Klaus Brandl, Helfer des  BRK, die Festkapelle Bodenmaiser Blasmusik und viele weitere Ehrengäste willkommen heißen. Nach  einem farbenprächtigen Kirchenzug zelebrierte Pfarrer Joseph Kata den Festgottesdienst. Im Anschluss  daran wurden die Fahnenbänder gesegnet und an die Fahnen angebracht. Pfarrer Joseph Kata zeigte  sich über die vielen Festgottesdienstbesucher hoch erfreut. Das Jubiläum der FFW Arnschwang sei ein  Anlass zum Feiern und könne sich sehen lassen. 150 Jahre sei eine Zeitspanne, die der einzelne nur  noch mit Mühe überblicken könne. Vor 150 Jahren seien die Bewohner genauso aufeinander  angewiesen gewesen wie heute, doch sie hätten es unmittelbarer, hautnaher erlebt, weil Hilfe von  außen nicht so schnell gerufen werden konnte wie heute. Einem Fest wie diesem würde deshalb die Wurzel fehlen, wenn man sich dabei  nicht auch Zeit ließe für eine Stunde der Besinnung. An diesem Festtag wolle man den Feuerwehrleuten aus ganzem Herzen danken - für  ihre Einsatzbereitschaft, wo immer sie hin gerufen werden, dafür, dass sie sofort alles liegen- und stehen lassen und sofort zu Hilfe eilen,  dafür, dass unsere Feuerwehrleute sich selber in Gefahr begeben, um Menschen aus allen möglichen Gefahren zu retten. Im Gottesdienst  wolle man miteinander für die Feuerwehrleute Gott um seinen Segen bitten, dass Gott sie bei ihren Einsätzen begleite und beschütze.  Mitglieder der FFW Arnschwang gestalteten bei der Lesung und den Fürbitten aktiv den Gottesdienst mit. Die Kapelle Lecker spielte die  Schubertmesse. Prächtiger Festzug begeistert zahlreiche Zuschauer Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnten die beiden Festleiter und Bürgermeister Multerer weitere Ehrengäste begrüßen. So waren  noch u.a. Staatssekretär MdL Markus Sackmann, Kreisrat Josef Rädlinger, Kreisrat   Markus Müller, KBR Johann Weber,  Bürgermeister Josef Berlinger sowie   Bürgermeister Franz Piendl ins Festzelt  gekommen. Bürgermeister Multerer zeigte sich   sehr erfreut so viele in Arnschwang  begrüßen zu dürfen. Die Vorbereitungszeit in   den letzten Wochen sei mit Nervosität  behaftet gewesen. Man könne auf 150 Jahre   Geschichte der Feuerwehr  zurückblicken und Arnschwang könne stolz auf   ihre Wehr sein. Nachdem 1858 ein  Großteil Arnschwangs dem katastrophalen   Dorfbrand zum Opfer fiel habe sich ein  Feuerwehrwesen auf freiwilliger Basis   organisiert. Im Namen der Gemeinde  dankte er der FFW für ihre herausragenden   Leistungen in der Vergangenheit und  diese Leistungen seien es wert. Sie besonders   herauszuheben. Großer Dank gebühre  der FFW, dass Sicherheit gewährleistet sei.   Aber auch gesellschaftliche Treffen  seien wichtig und bedeutsam. Die FFW habe   ein tolles Fest organisiert. Den beiden  Festleitern gebühre großer Dank für ihr   Geleistetes. Aber auch den  Arnschwanger Bürgern dankte er. Der Ort sei   seit Wochen in Aufruhr, alle Bewohner  waren mit großer Begeisterung bei der Sache. Ein nicht enden wollender, farbenprächtiger   Festzug mit 60 Vereinen, Kutschen  und einem historischen Feuerwehrauto aus   Tschechien war neben dem  Festgottesdienst am Morgen strahlender   Höhepunkt des 150-jährigen  Jubiläumsfestes der FFW Arnschwang. Ein Blickfang für die Besucher des Festzelts war zweifellos der Fahneneinzug ins Zelt. Die FFW  Arnschwang bedankte sich mit einem Erinnerungsgeschenk bei allen teilnehmenden Vereinen. Montag, 15.06.2009  Grandioses Jubiläumsfest der FFW Arnschwang nach vier wunderbaren Tagen beendet Festzelt zum wiederholten Male bis auf den letzten Platz gefüllt - Gabi Augustin schätzte Festbaumalter richtig   Ein Fest, wie es schöner und besser nicht sein hätte können, fand am Montag seinen Abschluss. Beim Tag der Betriebe, Behörden und  Gemeinden waren zum wiederholten Male zahlreiche Gäste gekommen. Die Festleiter Matthias Weichs und Ludwig Ochsenmeier  resümierten und zeigten sich vom Festverlauf, von den Festhonoratioren, von den teilnehmenden Vereinen, den Besuchern, Helfern und  Musikkapellen absolut begeistert. „Dieses Fest wird in die Geschichte eingehen und von der Bevölkerung niemals vergessen werden“ so  Schirmherr Dr. Andreas Korschofsky. Festleiter Matthias Weichs dankte Pfarrer Kata für die würdige Gestaltung des Festgottesdienstes  sowie dem Schirmherrn, dem Ehrenschirmherren, der Festmutter, den Festmädchen und –buben mit ihren Eltern, der Fahnenmutter, der  Festbraut, den Patenbräuten, dem Patenverein und dem Ehrenpatenverein für ihr großes Engagement. Sie alle hätten in außergewöhnlicher Weise dazu beigetragen, dass das Jubiläumsfest einen derart grandiosen Verlauf habe nehmen können. Man konnte einen Festzug erleben, wie man es zuvor noch nie in Arnschwang gesehen habe. Die beiden Patenvereine hätten das Fest zu einem Erlebnis gemacht. Von früh bis  spät hätten die beiden Vereine für die außergewöhnliche Stimmung gesorgt. Dank sagte er an die Gemeinde, die, wenn es nötig war, stets  mit größter Hilfsbereitschaft zur Stelle war. Dankesworte richtete er an die Dorfbewohner, die die Ortschaft besonders „herausgeputzt“  hatten. Man habe ein Fest der kompletten Ortschaft gefeiert. Den über 300 Helfern, dem Team im Festbüro, den Mitarbeitern der Schänke,  der DJK Arnschwang, dem Stromlieferanten Xaver Macht, dem Festverein, dem Festausschuss, den Familien der Feuerwehrkameraden,  den Schaustellern sowie dem Sicherheitsunternehmen Max Preis, mit Karl Göttlinger an der Spitze sei man zu größtem Dank verpflichtet.  Festleiter Ludwig Ochsenmeier begrüßte im Anschluss zahlreiche Firmen aus Arnschwang  und Weiding, die örtlichen Vereine, Urlaubsgäste und alle weiteren Besucher. Dankesworte  richtete er an Festwirt Peter Mühlbauer, die Festküche, die Bedienungen sowie die  Musikkapelle Original Bayerwaldsterne. Festmutter, Fahnenmutter, Festbraut und die  beiden Patenbräute bedankten sich bei den Patenvereinen, bei den Festleitern, beim  Festverein, Schirm- und Ehrenschirmherrn für deren großartigen Leistungen. Schirmherr  Dr. Andreas Korschofsky sprach von einem Fest der Superlative. Die beiden Festleiter  Matthias Weichs und Ludwig Ochsenmeier hätten bei Vorbereitung, Organisation und  Durchführung außergewöhnliches geleistet. Den beiden Patenvereinen, FFW Nößwartling  und FFW Ränkam dankte er zum wiederholten Male für ihr tolles Engagement bei allen vier  Tagen. Das was diese beiden Vereine geleistet hätten sei „absoluter Wahnsinn“! Die  Patenvereinsvorstände dankten ihrerseits der FFW Arnschwang für das Vertrauen. Die  FFW Ränkam hatte mit einem besonderen Geschenk für den Festverein und die  Festbesucher für ein weiteres Highlight gesorgt. Sie ließen das Drum Corps vom Further  Grenzfähnlein einmarschieren. Das was den zahlreichen Festbesucher von dieser Gruppe  mit ihren traumhaft sicheren synchronen Trommelwirbeln an Perfektion geboten wurde, war  absolute Spitzenklasse. Mit riesigem Applaus wurde die Gruppe bedacht. Diplom Forstwirt Josef Riederer lüftete schließlich noch das  Geheimnis eines Schätzspiels und gab das exakte Alter des Arnschwanger Jubiläumsbaums bekannt. Gewinnerin eines 50 Liter Bierfasses  wurde Gabi Augustin, die Mutter der Nößwartlinger Patenbraut, die mit ihrer Schätzung von 124 Jahren richtig lag. Die Original  Bayerwaldsterne heizten den ganzen Abend noch einmal kräftig ein und brachten Höchststimmung. Bis in den frühen Morgen – zahlreiche  Mitglieder des Patenvereins aus Nößwartling ließen sich um 7.00 Uhr morgens singend per Pferdewagen nach Hause fahren – wurde noch  kräftig gefeiert.
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Jubiläum 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr  Arnschwang vom 12. bis 15. Juni 2009
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März 2008 Bitten der Ehrenämter Die Weichen für ein gutes Gelingen  des 150-jährigen Jubiläumsfestes  der FFW Arnschwang sind gestellt.  Im März 2008 kam es zum großen  Bitten der Ehrenämter, alle Anfragen  wurden dabei mit Freude positiv  beantwortet. Dr. Andreas  Korschofsky wird als Schirmherr und  Hermann Blab als Ehrenschirmherr  fungieren. Ehrenfestmutter Liselotte  Hierstetter, Festmutter Dr. Sabine  Mühlbauer und Festbraut Carolin  Bindl werden dem Jubiläumsfest den entsprechenden Rahmen  verleihen. Zum großen Bitten der Ehrenämter trafen sich die Mitglieder des  Festausschusses sowie zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister  Michael Multerer, die Feuerwehrvorstandschaft, die beiden Festleiter  Matthias Weichs und Ludwig Ochsenmeier, viele Jugendliche der FFW  sowie Dr. Korschorfsky und Hermann Blab am Dorfplatz.   Zum Patenbrautbitten der FFW  Arnschwang versammelten sich  zahlreiche Feuerwehrkameraden  sowie alle Festhonoratioren. Bei  herrlichem Sonnenschein  marschierte man zu Sabrina Heitzer,  um sie für das Amt der Patenbraut  zu gewinnen. Nachdem man so eine  schöne Bitte vorgetragen habe sei  es eine Ehre für sie, dieses Amt  ausüben zu dürfen, so Sabrina  Heitzer. Mit Sekt stieß man auf ein  gutes Gelingen an. Zum Patenbitten machte sich  die FFW Arnschwang  zusammen mit Festleitung und dem traditionellen Bierfass, Blaskapelle  sowie dem gesamten Festgefolge ins benachbarte Nößwartling auf, um  bei der Nachbarwehr für die Übernahme der Patenschaft beim 150-  jährigen Gründungsfest zu bitten. Vorstand Gerhard Rädlinger zeigte  sich über den Besuch sehr erfreut. Man wolle das Beste zum Gelingen  des Festes beitragen. Matthias Weichs, Vorstand und Festleiter der FFW Arnschwang trug im Anschluss die Bitte vor. Man müsse und wolle das  Jubiläum feiern und mit der Nößwartlinger Wehr als Patenverein die  Kameradschaft erneuern. Bereits beim 125-jährigen Gründungsfest sei  die Nößwartlinger FFW dabei gewesen und das müsse auch heuer  wieder so sein, so Matthias Weichs. Nach Ablegung der Prüfungen war  für alle Nößwartlinger Feuerwehrkameraden die Antwort sonnenklar und  sie sagten mit einem einhelligen, kräftigen Ja als Patenverein zu.  Vorstand Gerhard Rädlinger wünschte vier schöne Tage und versprach  als Patenverein mit Ihrer Patenbraut Carina Augustin das Beste geben  zu wollen.  09.02.2009  Bier einbrauen Sternzeichen Löwe im Vollmond – ein besonders günstiger Tag! Einer  der wichtigsten Bestandteile solcher Feste ist zweifellos das Festbier.  Und damit dieses auch den zahlreichen Festbesuchern schmeckt und in  guter Erinnerung bleibt, wurde nach dem günstigsten Termin des  Einbrauens „geforscht“. Brauereibesitzer Dipl. Ing. Peter Mühlbauer  glaubte den besten Zeitpunkt gefunden zu haben. Am 09.02.09 stand  das Sternzeichen Löwe im Vollmond – eine seiner Meinung nach  besonders günstige Konstellation für das Gelingen des Festbieres. Am  Abend um 22:00 Uhr trafen sich daher Mitglieder der FFW Arnschwang  und der FFW Nößwartling im Sudhaus der Brauerei Mühlbauer und  konnten hautnah miterleben, wie das Festbier für ihre beiden  Feuerwehrfeste eingebraut wurde. Peter Mühlbauer konnte neben den  Mitgliedern der Feuerwehren vor allem Festmutter Dr. Sabine  Mühlbauer, Schirmherrn Dr. Andreas Korschofsky und Ehrenschirmherrn Hermann Blab willkommen heißen. Nach dem Brauerspruch „Geb Gott  Glück und Segen drein, dass unser Nachtwerk gut gelinge“ wurde mit  dem Einmaischen, dem Mischen von Getreideschrot mit Wasser,  begonnen. Immer wieder erklärte Peter Mühlbauer die weiteren  Vorgänge des Brauens. Lange saß man gesellig zusammen, stieß auf  ein gutes Festgelingen an und verfolgte nebenbei den Braufortschritt. 28. März 2009  Bitten Ehrenpatenverein „Es muss etwas Besonderes sein, wenn  so viele Arnschwanger nach Ränkam  kommen!“ so Günther Roßmann, der  Vorstand der FFW Ränkam bei seinen  Begrüßungsworten, die er an eine  große Abordnung der FFW Arnschwang  richtete. Und es war etwas Besonderes.  Für das 150-jährige Jubiläumsfest der  FFW Arnschwang wird ein  Ehrenpatenverein gebraucht und die  FFW Ränkam, mit der man schon seit  vielen Jahren besonders freundschaftlich verbunden ist, sollte dafür  gewonnen werden. Aber ganz so leicht wollte man es der FFW  Arnschwang nicht machen. Letztendlich wurden aber alle gestellten  Aufgaben mit Bravour gelöst und die Mitglieder der FFW Ränkam  bekundeten einstimmig ein kräftiges Ja.  09. Mai 2009  Bierprobe FFW Arnschwang und FFW  Nößwartling bei Bierprobe in der  Brauerei Mühlbauer - Qualität des  Festbieres für sehr gut befunden.  Eine starke Abordnungen der FFW  Arnschwang und der FFW  Nößwartling trafen sich in der  Brauerei Mühlbauer zur Bierprobe  anlässlich der Fahrzeugweihe der  FFW Nößwartling und des 150 -  jährigen Jubiläumsfestes der FFW  Arnschwang. Dipl. Ing. Peter  Mühlbauer und seine Gattin Dr. Sabine Mühlbauer konnten unter den  Teilnehmern auch zahlreiche Festhonoratioren der beiden Feste, die  Vorstandschaften der Feuerwehren, die Festleiter, Bürgermeister  Michael Multerer und seinen Stellvertreter Josef Mühlbauer willkommen  heißen. Nach einem reichhaltigen Essen wurden die Arnschwanger und  Nößwartlinger Gäste auf gewohnt humorvolle Art und Weise vom  Brauereibesitzer in die Geheimnisse des Bieres sowie auf die  „Problematik“ der beiden Festbäume eingewiesen. Den Nößwartlinger  Baum bezeichnete er als beinahe überdimensioniert. Die  Verfahrensweise des Baumschneidens beim Arnschwanger Festbaum,  der von ihm gestiftet wurde, erklärte er den Gästen äußerst anschaulich.  Für die nötige Stimmung sorgte Peter Mühlbauer wie gewohnt bestens.  22. Mai 2009  Festbaum Anlässlich des 150-jährigen  Jubiläumsfestes der FFW Arnschwang  wurde ein mächtiger Festbaum, der 1 Jahr  stehen bleiben wird, aufgestellt.  Zahlreiche Besucher, unter ihnen  Bürgermeister Michael Multerer,  Schirmherr Dr. Andreas Korschofsky,  Festmutter Dr. Sabine Mühlbauer,  Ehrenschirmherr Hermann Blab, Mitglieder  des Festausschusses sowie die  Festleitung hatten sich am Dorfplatz  eingefunden. Gestiftet wurde der Baum von Dipl. Ing.  Peter Mühlbauer. Der stattliche über 36 m  hohe und 3,7 t. schwere Baum wurde  durch einen Kran der Zimmerei Josef  Mühlbauer aus Runding, gesichert durch  zahlreiche Helfer, nachdem ein gemeinsames „Vater Unser“ gesprochen  wurde, aufgestellt. Bemalt wurde der Baum von Gerhard Decker, der  auch viele Zunftschilder restaurierte. Im Anschluss daran feierte man am  Dorfplatz. Ludwig Ochsenmeier sen. stiftete dankenswerterweise 1 hl  Freibier. FFW Vorstand Matthias Weichs dankte Peter Mühlbauer für den stattlichen Festbaum, Gerhard Decker, dem Kranführer der Firma  Mühlbauer sowie Ludwig Ochsenmeier sen. für das Freibier. Ein  besonderer Dank gilt auch der FFW Furth im Wald, die mit der Drehleiter nach Arnschwang kam und helfend zur Seite stand. Freitag, 12.06.2009  Gelungener Festauftakt beim 150-jährigen Jubiläumsfest der  FFW Arnschwang  Bei herrlichem Sommerwetter startete  am Freitag das 150-jährige  Jubiläumsfest der FFW Arnschwang.  Bereits am Nachmittag wurden die  Ehrengäste, Schirmherr Dr. Andreas  Korschofsky, Ehrenschirmherr  Hermann Blab, Festmutter Dr. Sabine  Mühlbauer mit den Festmädchen und  Festbuben, die Festbraut Carolin  Bindl, Patenbraut Sabrina Heitzer,  Fahnenmutter Liselotte Hierstetter,  der Patenverein die FFW Nößwartling  mit ihrer Patenbraut Carina Augustin, der Ehrenpatenverein die FFW  Ränkam sowie weitere Ehrengäste durch eine starke Abordnung des  Festvereins eingeholt. Nach einem Standkonzert formierte sich ein  prächtiger Festzug zum Einzug ins Festzelt. Schirmherr Dr. Andreas  Korschofsky zapfte gekonnt das erste Fass Bier an und eröffnete somit  das 150-jährige Jubiläumsfest offiziell.   Samstag, 13.06.2009 FFW lud Senioren ins Cafe-Zelt  Die FFW Arnschwang lud  anlässlich des 150-jährigen  Jubiläumsfestes alle Senioren  der Gemeinde am  Samstagnachmittag zum  Seniorennachmittag ins Cafe-  Zelt zu Kaffee, Kuchen und zu  einer kleinen Brotzeit ein.  Zahlreiche Senioren nahmen  die Einladung  wahr und  kamen. Alle Festhonoratioren  waren ebenfalls gekommen  und bewirteten die Senioren  kostenlos. Ehrenschirmherr  Hermann Blab griff sogar zum Akkordeon und lieferte einige  musikalische Beiträge. Festmutter Dr. Sabine Mühlbauer und  Fahnenmutter Liselotte Hierstetter bedienten. Markus Späth und  Patenbraut Sabrina Heitzer sorgten für die musikalische Unterhaltung.  Festbraut Carolin Bindl war hinter der Kuchentheke aktiv. Festleiter  Ludwig Ochsenmeier begrüßte im Namen der FFW alle Senioren und  zeigte sich vom Besuch erfreut. Die Senioren würden zur Feuerwehr  gehören wie die Kirche zum Dorf, so Ludwig Ochsenmeier. Gerne habe  man sie eingeladen. Schirmherr Dr. Andreas Korschofsky begrüßte  ebenfalls alle anwesenden Gäste. Der Samstag sei ein besonders guter  Tag. Es gäbe eine Verbindung zwischen Jungen und Älteren. Am  Morgen hätte die Arnschwanger Jugendfeuerwehr beim Bayernentscheid einen hervorragenden 9. Platz erringen können und der Nachmittag  gehöre den Senioren. FFW Arnschwang gedachte ihrer toten Kameraden  Eine große Mitgliederzahl des Festvereins mit Schirmherrn Dr. Andreas  Korschofsky, Ehrenschirmherrn  Hermann Blab, dem gesamten  Festgefolge, Landrat Theo  Zellner, dem Patenverein FFW  Nößwartling, dem  Ehrenpatenverein FFW  Ränkam, sowie Bürgermeister  Michael Multerer mit dem  Gemeinderat und weitere  Gäste versammelten sich am  Sportgelände der DJK  Arnschwang. Angeführt von der  Kapelle Lecker zog man zum  Gedenkstein vor dem Feuerwehrgerätehaus, um der toten Kameraden  zu gedenken. FFW-Vorstand Matthias Weichs bemerkte, dass man in  den Tagen, in denen man ein stolzes Jubiläum feiere, diejenigen nicht  vergessen dürfe, die Jahrzehntelang der Feuerwehr treu gedient hätten.  Bürgermeister Michael Multerer gedachte im Namen der Gemeinde der  toten Feuerwehrkameraden. Man sei zusammen gekommen um der  verstorbenen Kameraden zu gedenken und sie zu ehren. Nicht mit Hab  und Gut sondern mit Gedanken könnten die Verstorbenen geehrt  werden. In Arnschwang verstehe man es Feste zu feiern. Es sei  Tradition, bei festlichen Anlässen an die Toten zu denken und ihrer zu  gedenken. Viele seien beim 100-jährigen Gründungsfest dabei gewesen  und heute nicht mehr unter uns. Viele mussten sich verabschieden. An  einige könne man sich noch erinnern, man gedenke auch derer, an die  man sich nicht mehr erinnern könne. Man trete in eine Gemeinschaft mit  den Verstorbenen und lasse sie dadurch an den Feierlichkeiten  teilhaben. Zusammen mit Vorstand Matthias Weichs legte er im Namen  der FFW und der Gemeinde einen Kranz am Gedenkstein nieder. Der  Gedenkstein solle immer wieder veranlassen, derer zu gedenken, die  viel zu früh von uns gegangen seien. Vorstand Matthias Weichs und  Bürgermeister Multerer dankten den zahlreich erschienen Gästen für ihr  Kommen.   Sonntag, 14.06.2009  Strahlender Sonnenschein beim Festgottesdienst des 150-  jährigen Jubiläumsfestes Ehrengäste sowie 59 örtliche und  auswärtige Vereine kamen am  Sonntag nach Arnschwang um  zusammen mit der FFW ihr 150-  jähriges Jubiläum gebührend zu  feiern. Vor dem Kirchenzug konnten  die beiden Festleiter Matthias  Weichs und Ludwig Ochsenmeier im  Festzelt unter den vielen Gästen  MdL Karl Vetter, Barbara Haimerl,  Bürgermeister Karl Holmeier,  Bürgermeister Michael Multerer,  seinen Stellvertreter Josef Mühlbauer, die Arnschwanger  Festhonoratioren, Ehrenkreisbrandrat Hans Zwick, KBI Mario Bierl, die  Kreisbrandmeister Werner Bartl, und Christian Scheuer,  Inspektionsjugendwart Klaus Brandl, Helfer des BRK, die Festkapelle  Bodenmaiser Blasmusik und viele weitere Ehrengäste willkommen  heißen. Nach einem farbenprächtigen Kirchenzug zelebrierte Pfarrer  Joseph Kata den Festgottesdienst. Im Anschluss daran wurden die  Fahnenbänder gesegnet und an die Fahnen angebracht. Pfarrer Joseph Kata zeigte sich über die vielen Festgottesdienstbesucher hoch erfreut.  Das Jubiläum der FFW Arnschwang sei ein Anlass zum Feiern und  könne sich sehen lassen. 150 Jahre sei eine Zeitspanne, die der  einzelne nur noch mit Mühe überblicken könne. Vor 150 Jahren seien  die Bewohner genauso aufeinander angewiesen gewesen wie heute,  doch sie hätten es unmittelbarer, hautnaher erlebt, weil Hilfe von außen  nicht so schnell gerufen werden konnte wie heute. Einem Fest wie  diesem würde deshalb die Wurzel fehlen, wenn man sich dabei nicht  auch Zeit ließe für eine Stunde der Besinnung. An diesem Festtag wolle  man den Feuerwehrleuten aus ganzem Herzen danken - für ihre  Einsatzbereitschaft, wo immer sie hin gerufen werden, dafür, dass sie  sofort alles liegen- und stehen lassen und sofort zu Hilfe eilen, dafür,  dass unsere Feuerwehrleute sich selber in Gefahr begeben, um  Menschen aus allen möglichen Gefahren zu retten. Im Gottesdienst  wolle man miteinander für die Feuerwehrleute Gott um seinen Segen  bitten, dass Gott sie bei ihren Einsätzen begleite und beschütze.  Mitglieder der FFW Arnschwang gestalteten bei der Lesung und den  Fürbitten aktiv den Gottesdienst mit. Die Kapelle Lecker spielte die  Schubertmesse. Prächtiger Festzug begeistert zahlreiche Zuschauer Nach dem  gemeinsamen  Mittagessen konnten  die beiden Festleiter  und Bürgermeister  Multerer weitere  Ehrengäste begrüßen. So waren noch u.a.  Staatssekretär MdL  Markus Sackmann,  Kreisrat Josef  Rädlinger, Kreisrat  Markus Müller, KBR  Johann Weber,  Bürgermeister Josef  Berlinger sowie  Bürgermeister Franz Piendl ins Festzelt gekommen. Bürgermeister  Multerer zeigte sich sehr erfreut so viele in Arnschwang begrüßen zu  dürfen. Die Vorbereitungszeit in den letzten Wochen sei mit Nervosität  behaftet gewesen. Man könne auf 150 Jahre Geschichte der Feuerwehr  zurückblicken und Arnschwang könne stolz auf ihre Wehr sein. Nachdem  1858 ein Großteil Arnschwangs dem katastrophalen Dorfbrand zum  Opfer fiel habe sich ein Feuerwehrwesen auf freiwilliger Basis  organisiert. Im Namen der Gemeinde dankte er der FFW für ihre  herausragenden Leistungen in der Vergangenheit und diese Leistungen  seien es wert. Sie besonders herauszuheben. Großer Dank gebühre der  FFW, dass Sicherheit gewährleistet sei. Aber auch gesellschaftliche  Treffen seien wichtig und bedeutsam. Die FFW habe ein tolles Fest  organisiert. Den beiden Festleitern gebühre großer Dank für ihr  Geleistetes. Aber auch den Arnschwanger Bürgern dankte er. Der Ort sei seit Wochen in Aufruhr, alle Bewohner waren mit großer Begeisterung  bei der Sache. Ein nicht enden wollender, farbenprächtiger Festzug mit 60 Vereinen,  Kutschen und einem historischen Feuerwehrauto aus Tschechien war  neben dem Festgottesdienst am Morgen strahlender Höhepunkt des  150-jährigen Jubiläumsfestes der FFW Arnschwang. Ein Blickfang für  die Besucher des Festzelts war zweifellos der Fahneneinzug ins Zelt.  Die FFW Arnschwang bedankte sich mit einem Erinnerungsgeschenk bei allen teilnehmenden Vereinen. Montag, 15.06.2009  Grandioses Jubiläumsfest der FFW Arnschwang nach vier  wunderbaren Tagen beendet Festzelt zum wiederholten Male bis auf den letzten Platz gefüllt - Gabi  Augustin schätzte Festbaumalter richtig Ein Fest, wie es schöner und besser nicht sein hätte können, fand am  Montag seinen Abschluss. Beim Tag der Betriebe, Behörden und  Gemeinden waren zum wiederholten Male zahlreiche Gäste gekommen.  Die Festleiter Matthias Weichs und Ludwig Ochsenmeier resümierten  und zeigten sich vom Festverlauf, von den Festhonoratioren, von den  teilnehmenden Vereinen, den Besuchern, Helfern und Musikkapellen  absolut begeistert. „Dieses Fest wird in die Geschichte eingehen und  von der Bevölkerung niemals vergessen werden“ so Schirmherr Dr.  Andreas Korschofsky. Festleiter Matthias Weichs dankte Pfarrer Kata für  die würdige Gestaltung des Festgottesdienstes sowie dem Schirmherrn,  dem Ehrenschirmherren, der Festmutter, den Festmädchen und –buben  mit ihren Eltern, der Fahnenmutter, der Festbraut, den Patenbräuten,  dem Patenverein und dem Ehrenpatenverein für ihr großes  Engagement. Sie alle hätten in außergewöhnlicher Weise dazu  beigetragen, dass das Jubiläumsfest einen derart grandiosen Verlauf  habe nehmen können. Man konnte einen Festzug erleben, wie man es  zuvor noch nie in Arnschwang gesehen habe. Die beiden Patenvereine  hätten das Fest zu einem Erlebnis gemacht. Von früh bis spät hätten die  beiden Vereine für die außergewöhnliche Stimmung gesorgt. Dank sagte er an die Gemeinde, die, wenn es nötig war, stets mit größter  Hilfsbereitschaft zur Stelle war. Dankesworte richtete er an die  Dorfbewohner, die die Ortschaft besonders „herausgeputzt“ hatten. Man  habe ein Fest der kompletten Ortschaft gefeiert. Den über 300 Helfern,  dem Team im Festbüro, den Mitarbeitern der Schänke, der DJK  Arnschwang, dem Stromlieferanten Xaver Macht, dem Festverein, dem  Festausschuss, den Familien der Feuerwehrkameraden, den  Schaustellern sowie dem Sicherheitsunternehmen Max Preis, mit Karl  Göttlinger an der Spitze sei man zu größtem Dank verpflichtet. Festleiter  Ludwig Ochsenmeier begrüßte im Anschluss zahlreiche Firmen aus  Arnschwang und Weiding, die örtlichen Vereine, Urlaubsgäste und alle  weiteren Besucher. Dankesworte richtete er an Festwirt Peter  Mühlbauer, die Festküche, die Bedienungen sowie die Musikkapelle  Original Bayerwaldsterne. Festmutter, Fahnenmutter, Festbraut und die  beiden Patenbräute bedankten sich bei den Patenvereinen, bei den  Festleitern, beim Festverein, Schirm- und Ehrenschirmherrn für deren  großartigen Leistungen. Schirmherr Dr. Andreas Korschofsky sprach von einem Fest der Superlative. Die beiden Festleiter Matthias Weichs und  Ludwig Ochsenmeier hätten bei Vorbereitung, Organisation und  Durchführung außergewöhnliches geleistet. Den beiden Patenvereinen,  FFW Nößwartling und FFW Ränkam dankte er zum wiederholten Male  für ihr tolles Engagement bei allen vier Tagen. Das was diese beiden  Vereine geleistet hätten sei „absoluter Wahnsinn“! Die  Patenvereinsvorstände dankten ihrerseits der FFW Arnschwang für das  Vertrauen. Die FFW Ränkam hatte mit einem besonderen Geschenk für  den Festverein und die Festbesucher für ein weiteres Highlight gesorgt.  Sie ließen das Drum Corps vom Further Grenzfähnlein einmarschieren.  Das was den zahlreichen Festbesucher von dieser Gruppe mit ihren  traumhaft sicheren synchronen Trommelwirbeln an Perfektion geboten  wurde, war absolute Spitzenklasse. Mit riesigem Applaus wurde die  Gruppe bedacht. Diplom Forstwirt Josef Riederer lüftete schließlich noch  das Geheimnis eines Schätzspiels und gab das exakte Alter des  Arnschwanger  Jubiläumsbaums  bekannt. Gewinnerin  eines 50 Liter  Bierfasses wurde Gabi  Augustin, die Mutter der Nößwartlinger  Patenbraut, die mit  ihrer Schätzung von  124 Jahren richtig lag.  Die Original  Bayerwaldsterne  heizten den ganzen  Abend noch einmal  kräftig ein und brachten  Höchststimmung. Bis in  den frühen Morgen – zahlreiche Mitglieder des Patenvereins aus  Nößwartling ließen sich um 7.00 Uhr morgens singend per Pferdewagen  nach Hause fahren – wurde noch kräftig gefeiert.
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